Immobilien: Warum Büro-Vermieter plötzlich gerne für Modernisierungen mitzahlen

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Leere Schreibtische verändern den Markt: Statt auszuziehen, modernisieren Firmen Büros und beteiligen Vermieter an den Kosten. Experten erklären, wieso der Zeitpunkt zu verhandeln günstig ist.
Berlin. Nach Beginn des Ukrainekriegs schloss die Deutsche Bank ihre Technologiezentren in Sankt Petersburg und Moskau. Damit stand sie vor einer logistischen Herausforderung: Hunderte Spezialisten sollten in die deutsche Hauptstadt umsiedeln und brauchten Büroräume. Statt neue Flächen anzumieten, fällten die Verantwortlichen eine eher ungewöhnliche Entscheidung.
Sie schufen an einem bestehenden Standort Platz für die Neuankömmlinge. Dafür ließ die Bank zwei Gebäude am Ernst-Reuter-Platz binnen eines Jahres umbauen – bei laufendem Betrieb.
Umbauten belegter Flächen galten lange als Notlösung, Eigentümer modernisierten allenfalls leer stehende Immobilien. Doch das hat sich gewandelt: „Umbauten bei Belegung werden immer mehr zum Standard“, sagt Karim El-Ishmawi, Chef des Architekturbüros Kinzo, das das Deutsche-Bank-Projekt verantwortete.
Zwei Faktoren treiben diese Entwicklung – und…
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