EZB: Spanien nominiert Pablo Hernandez de Cos für Lagarde-Nachfolge

Résumé détaillé
Nach den Niederlanden reicht nun auch Spanien einen Kandidaten für das oberste Amt der EZB ein. Die Euro-Finanzminister wollen die Nominierungen am Montag sichten.
Madrid. Im Rennen um die Nachfolge von Christine Lagarde an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) zeichnet sich ein Duell zwischen dem Niederländer Klaas Knot und dem Spanier Pablo Hernández de Cos ab. Bis zur Frist an diesem Freitagnachmittag seien nur diese beiden Kandidaten von den Euro-Ländern als Nachfolger für den Präsidentenposten der Notenbank offiziell nominiert worden, teilte der Präsident der Eurogruppe, Kyriakos Pierrakakis mit.
Die Niederlande nominierten schon am Mittwoch Knot, den früheren Chef ihrer nationalen Zentralbank, öffentlich. Ihm werden gute Chancen für den Spitzenposten zugerechnet, ebenso dem Spanier Pablo Hernández de Cos, der Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist.
Die EZB-Spitze wird früher als geplant frei. Lagarde will die Notenbank am 7. Februar 2027 und damit fast neun Monate vor Ende ihrer regulären Amtszeit verlassen.
Ernannt werden die Mitglieder des Direktoriums der EZB durch die Staats- und Regierungschefs der EU. Sie treffen ihre Entscheidung auf Grundlage einer Empfehlung von den Mitgliedstaaten der Eurozone. Das nächste Treffen der Eurogruppe ist für kommenden Montag (9. November) geplant, dann soll eine Bestandsaufnahme der Bewerbungen erfolgen.
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