Gute Ortskerne: Weniger bauen, besser nutzen

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Wie entwickelt man in Zeiten knapper Budgets ein gutes Ortszentrum? Vor dieser Frage stehen zahlreiche Vorarlberger Gemeinden. Bei einem Fachforum von inatura und dem Verein…
Wie entwickelt man in Zeiten knapper Budgets ein gutes Ortszentrum? Vor dieser Frage stehen zahlreiche Vorarlberger Gemeinden. Bei einem Fachforum von inatura und dem Verein Bodenfreiheit in Dornbirn lautete eine der zentralen Antworten: nicht mehr bauen, sondern das Vorhandene klüger nutzen.
Leerstehende Erdgeschoße, aufgelassene Gasthäuser, Parkplätze dort, wo einmal Dorfleben war – und gleichzeitig leere Gemeindekassen, steigende Baukosten und wachsende Ansprüche an die Zentren. Diese Mischung beschäftigt derzeit Bürgermeister wie Planerinnen.
Für den Umgang mit bestehenden Gebäuden fand der österreichische Architekt und Raumentwickler Roland Gruber ein anschauliches Bild – und brachte dazu eine Kastanie mit, die er gefunden hatte: „Von außen ist die Kastanie sehr schuppig und stachelig. Man traut sich nicht drüber, weil man nicht genau weiß, was drin ist.
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